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Ausbildungen und Berufsfelder der österreichischen Papierbranche

In Österreich gibt es mehrere Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten in der Papierbranche. Im Folgenden findet sich ein Überblick dieser.

Papiertechniker: Berufsbild, Ausbildung & Karrieremöglichkeiten

 

Papierrolle © NatiSythen

Papierrolle © NatiSythen

Hauptaufgabe eines Papiertechnikers ist es aus Holz, Lösungsmitteln, Farben, Leimen und weiteren Chemikalien Papier, Karton und Pappe her zu stellen. Im Veredelungsprozess verarbeiten sie Papier und Pappe zu gebrauchsfertigen Produkten. Dazu gehört das Einstellen von computergesteuerten Maschinen, sowie die Qualitätskontrolle der Produkte. Zu ihren Tätigkeiten zählt auch das Justieren der Produktionsanlagen. Solche können Bleich-, Sortier-, Schneidemaschinen, Papierstraßen und Verpackungsanlagen sein. Papiertechniker sind im industriellen Bereich meist auf einen bestimmten Arbeitsbereich spezialisiert.Papiertechniker kann man im Rahmen einer Lehre werden. In Österreich entscheiden sich jährlich etwa 110 Lehrlinge für den Lehrberuf Papiertechniker. Voraussetzungen dafür sind das abgeschlossene 9. Schuljahr einer Hauptschule, eines Polytechnischen Lehrganges oder einer höheren Schule. Außerdem sollte ein Interesse und Verständnis für technische Abläufe vorhanden sein, sowie Verantwortungsbewusstsein und Spaß an Teamarbeit gegeben sein. Die Lehre findet in einer österreichischen Papierfabrik statt und dauert  dreieinhalb Jahre. Während oder nach der Lehre kann die Matura absolviert werden und anschließend ein (technisches) Studium an einer Universität oder Fachhochschule angestrebt werden.Auch Absolventen einer Lehre oder eines Studiums, die in der Papierbranche Karriere machen wollen, steht der Weg offen. Dafür sollte ihre Ausbildung in einem der folgenden Bereiche absolviert worden sein:

  • Prozesstechnik
  • Maschinenbau
  • Elektrotechnik
  • Chemie
  • Verfahrenstechnik
  • Informatik
  • Biologie

 

Nach dem Lehrabschluss zum Papiertechniker, hat man die Möglichkeit einen Job als Papiermaschinenführer anzustreben oder durch Kurse im Ausbildungszentrum Steyrermühl evtl. zum Werksmeister aufzusteigen.

 

Andere Lehrberufe der österreichischen Papierindustrie und deren Ausbildungsdauer

Maschinenbautechniker © Blum

Maschinenbautechniker © Blum

 

Sonstige Berufe in der Papier- und Zellstoffindustrie sind Kesselwärter, Bautechniker, Turbinenwärter (Zusatzqualifikationen zum Lehrberuf Energie- und Umwelttechniker),  Koch/Köchin, Bürokauffrau/mann, Industriekauffrau/mann.

 

Ausbildungsstätten im Bereich der Papier- und Zellstoffindustrie:

 

Weitere Informationen:

Papiermachtschule.at

Lehrlingsstellen-AnsprechpartnerInnen der einzelnen Betriebe

Endlich ist es soweit. Erstmalig in Österreich startet in Graz eine Neue Mittelschule mit dem Schwerpunkt „Holz und Gestaltung“. Ziel dieser Bildungsinitiative ist es, junge Menschen auf zukunftsreiche Berufsfelder vorzubereiten und mit dem klimafreundlichen Bau- und Werkstoff Holz vertraut zu machen. Auch in den anderen Bundesländern zeigt man bereits Interesse daran, dieses steirische Pilotprojekt umzusetzen.
Der Bodenlehrpfad Taferlklause lädt Besucher und Besucherinnen jeden Alters dazu ein, den Waldboden mit allen Sinnen zu entdecken. Das hat einen Grund: Österreich weist einen Waldanteil von 47 Prozent auf, fast die Hälfte unserer Landesfläche sind demnach Waldboden. Diese lebendige Ressource erfüllt eine Vielzahl wichtiger Funktionen wie die Versorgung von Pflanzen mit Nährstoffen und die Filterung von Regenwasser.
Die österreichische Forstwirtschaft genießt ein hohes Ansehen, und verfügt in der Forstwelt über eine internationale gute Vernetzung. Es wird somit immer wichtiger, forstliche Inhalte auch auf Englisch vermitteln zu können, Verhandlungen zu führen und Projektmeetings zu übernehmen.
Der 10. und damit Jubiläumskongress zur Waldpädagogik in Europa wird vom 29. September bis 1. Oktober 2015 in Zvolen (Slowakei) stattfinden.
Gefahrenbeurteilung: äußerst gefährlich - nicht fällen!
Die Kooperationsplattform Forst Holz Papier (FHP) hat ein Positionspapier verabschiedet, das Forderungen und notwendige Rahmenbedingungen definiert, um die aktive Waldbewirtschaftung aufrecht zu erhalten und das Holzangebot in Österreich zu steigern.
Die forstliche Ausbildung in Österreich basiert auf dem allgemeinen Ausbildungssystem und beinhaltet unterschiedliche Berufs- und Fachausbildungen.
Die Waldarbeit ist eine erfüllende Tätigkeit, sie birgt aber viele Gefahren: Diese schwere körperliche Arbeit findet naturgemäß im Freien statt, man arbeitet oft im steilen Gelände und die Arbeitsabläufe sind nicht vollständig planbar.
Die Kooperationsplattform Forst Holz Papier (FHP) hat ein Positionspapier zur Weiterentwicklung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik verabschiedet.
Die Holzindustrie ist als bedeutender und sicherer Arbeitgeber bekannt. 27.571 Personen waren 2013 in der Holzbranche beschäftigt, davon waren 833 Lehrlinge.
Private Grundbesitzerinnen und -besitzer, Wegehalter und Kommunen haften für Schäden, die von Bäumen in ihrem Verantwortungsbereich ausgehen. Wie können Standsicherheit und Kronenzustand von Urgroßmutters Linde, der Dorfeiche oder Alleebäumen überprüft und gegebenenfalls gewährleistet werden?
Unterschiedliche Auffassungen über den Verlauf von Grundstücksgrenzen, über die Nutzung von Servitutswegen oder die Instandhaltungspflicht für Wege sind in der Land- und Forstwirtschaft häufig Anlass für Rechtsstreitigkeiten.
Der (europaweit einzigartige) „Zertifikatslehrgang Forst + Kultur“, der heuer zum 5. Mal an der FAST Ort / Gmunden des BFW mit Erfolg angeboten wird, hat sich zur kleinen aber feinen Projekt- und Ideenschmiede für eine regions- und betriebsorientierte Entwicklung von Kultur- und Tourismusprojekten und Kundenangeboten im Umfeld des Waldes entwickelt.
Die Initiative „Papier macht Schule“ stellt Lehrern und Schülern jeden Alters, viele praktische Informationen rund um Papier kurz und prägnant zur Verfügung.
Anton Trzesniowski schrieb über die Entwicklung der forstlichen Ausbildung in Österreich. In diesem Artikel ist ein Auszug davon.
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Im Humus wühlen und Bodenlebewesen hautnah entdecken. Auf diesem Weg lernen Kinder spielerisch den Boden, seine Bedeutung und seine Funktionen kennen. Böden sind die „lebende Haut“ unserer Erde.  Durch die Verwitterung im Laufe von Jahrtausenden entstanden, bilden sie eine unentbehrliche Lebensgrundlage für Pflanzen, Tiere und den Menschen.
Der Waldverband Österreich bringt in Kooperation mit dem Ländlichen Fortbildungsinstitut Österreich (LFI) und dem Ministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) den Wald und seine Multifunktionalität in die Klassenzimmer der Volksschulen.
Diese Veranstaltung bietet Antworten auf viele forsttechnische Fragen.
Ausbildung von zukünftigem Forstpersonal
Informationen und Anmeldung unter www.fastpichl.at/kontakt.html
Das Ausbildungszentrum in Steyrermühl ist eine Privatschule der Austropapier - Vereinigung der Österreichischen Papierindustrie und bildet Werkmeister der Papiertechnik aus.
Österreich hat heute viel Wald, aber das ist kein Zufall. Noch Anfang des neunzehnten Jahrhunderts war das Gebiet von Österreich weitgehend entwaldet und die vorhandenen Wälder waren aufgrund von Raubbau, Waldweide und Streunutzung großteils in einem sehr schlechten Zustand.
Die vermehrte Nutzung von Holz zum bestmöglichen Ersatz CO2-intensiver Materialien wie Beton und Stahl ist für den Klimaschutz bedeutungsvoll.
FHPDAT beschreibt den elektronischen Datenaustausch zwischen den Partnern der Wertschöpfungskette Holz (FHP).