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Maßnahmenpaket gegen Borkenkäfer

Extreme Wetterverhältnisse im vergangenen Sommer führten in heimischen Wäldern zu massiven Borkenkäferbefall. Geschätzt wird ein Ausmaß der Schäden auf ca. 1,6 Mio. Festmeter im Jahr 2015.

links nach rechts: Peter Mayer, Bundesminister Andrä Rupprechter und Rudi Rosenstatter mit von <span class='term-desc-marker' alt='Borkenkäfer'>Borkenkäfer</span>n gezeichneten Baumrinde.

lnr: BFW-Direktor Peter Mayer, Bundesminister Andrä Rupprechter und Waldverband-Obmann Rudolf Rosenstatter

Das entspricht knapp 10% des österreichischen Holzeinschlags und einem Wertverlust von ca. 35 Millionen Euro. Bundesminister Andrä Rupprechter präsentierte daher ein Maßnahmenpaket, um eine weitere Ausbreitung des Borkenkäfers zu verhindern und Schäden zu minimieren.

Die Land- und Forstwirtschaft ist vom Klimawandel besonders betroffen. Der Wald ist nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sondern hat viele andere Funktionen etwa als Schutzwald, Klimaschützer und Erholungsraum. Nur ein gesunder Wald kann diese Aufgaben erfüllen.

Über das Förderprogramm der Ländlichen Entwicklung stellt das Ministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) 21 Millionen Euro für Vorbeuge-, Bekämpfungs- und Folgemaßnahmen bis 2020 zur Verfügung.

 

 

Aktive Maßnahmen für einen funktionsfähigen Wald

Das Maßnahmenpaket soll die Waldbewirtschafter und Waldbewirtschafterinnen aktiv bei der Bekämpfung des Borkenkäfers  unterstützen. Es beinhaltet eine Initiative zu Abänderung des Katastrophenfondsgesetzes, um Schadensabgeltung an Privatvermögen, ähnlich wie bei Hochwasser oder Sturmschäden, zu ermöglichen. Aber auch intensives Monitoring, verstärkte Forstaufsicht, die Einrichtung einer Kommunikationsplattform sowie Beratungen und Schulungen sind notwendige Schritte, damit der heimische Wald auch zukünftig seine vielfältigen Aufgaben erfüllen kann.

Starker Zusammenhalt der Forst- und Holzwirtschaft ist entscheidend

Die gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen BMLFUW, Wirtschaft, WaldbesitzerInnen und Forschung ist essenziell für eine erfolgreiche Bekämpfung der Borkenkäfer und die Eindämmung des Klimawandels.

Die aktive Waldpflege ist besonders wichtig, um struktur- und artenreiche Wälder zu forcieren. Die Waldhygiene ist die wirksamste Maßnahme, Borkenkäfern vorzubeugen und reine Außer Nutzung Stellungs-Konzepte sind hier nicht förderlich. Diese Wälder sind ein gefundenes Fressen für die Borkenkäfer wie man im Dreiländereck Österreich-Bayern-Tschechien vor Augen geführt bekommt.

Grundsätzlich funktioniert die logistische Abwicklung und Zusammenarbeit in der Branche sehr gut. In Phasen wie diesen sind verstärkt Verbände wie der Waldverband Österreich eine große Unterstützung für die Waldbesitzerinnen und -besitzer, um das Schadausmaß so gering wie möglich zu halten.

Das Österreichische Borkenkäfer-Monitoring ist ein wesentlicher Punkt bei der Bekämpgung bon Borkenkäfern. Es wird durch Bundesforschungszentrum für Wald durchgeführt und gemeinsam mit den Landesforstbehörden und den Forstberatern der Landwirtschaftskammern ins Leben gerufen, um Betroffene und interessierte Waldbesitzerinnen und -besitzer über die aktuelle Flugsituation der wichtigsten Borkenkäferarten zu informieren. Dieses ist unerlässlich, um die Situation bewerten und ihr entgegenwirken zu können. Denn durch die hohen Sommertemperaturen konnten sich heuer zwei bis drei Käfergenerationen entwickeln. Nachdem ein Teil der letzten Generation überwintern wird, ist im Frühjahr 2016 mit einer hohen Zahl von Käfern zu rechnen, die bei Erreichen geeigneter Temperaturen im April bis Mai 2016 ausfliegen werden, um neue Bäume zu befallen.

Fotos von der Pressekonferenz am 30.10.2015:

bmlfuw.gv.at

Mit mehr als 37.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche und 320 teilnehmenden Firmen ist die „Agrarmesse Alpen-Adria“ vom 15. bis 17. Jänner 2016 am Messegelände Klagenfurt die größte Landwirtschaftsfachmesse im Alpen-Adria-Raum. Das lückenlose Produktangebot reicht von Landmaschinen und Stalltechnik, über Futtermittel und Saatgut, bis hin zu Vermarktung und Beratung.
Hohe Erwartung, geringe Erfüllung
Die Mitgliederzeitung des Fachverbandes der Holzindustrie Österreichs, „Information und Service“, wurde neu gestaltet.
Die Baugruppe setzt sich aus verschiedenen Branchen, die Holzprodukte für den Bau produzieren, zusammen. Es sind dies Betonschalungsplatten, die Fenster- und Türenindustrie, Parkettindustrie, Holzhaus- und Hallenindustrie, Leimholzindustrie, Hobelwarenindustrie und sonstige industrielle Produktionen für den Bau, wie Bau- und Fensterkantel, Wintergärten, Treppen, Wand- und Deckenelemente, Balkone, etc.
In diesem Tagesseminar werden aktuelle Vorträge rund um die Arbeitssicherheit und die Neuheiten und Möglichkeiten in der forstlichen Ausbildung gehalten. Um für etwas Auflockerung zu sorgen, wird es auch ein Forstquiz geben.
Basisinformationen zum österr. Wald und zur Waldbewirtschaftung, praktische Übungen zur Bestandesbegründung, Waldpflege, Holzmessen und Holzernte.
Sie sind praktisch, nachhaltig, leicht, flexibel erweiterbar, kostengünstig, stylisch, recyclebar und gerade voll im Trend: Möbel aus Karton!
Die jährlich stattfindende Ossiacher Messe für Wald, Holz und Energie hat sich seit ihrem Beginn zu einer  Großveranstaltung im regionalen Raum entwickelt.
Seit seiner Gründung im Juli 2010, fungiert der Österreichische Forstunternehmerverband (ÖFUV e.V.) mit seinem Vorsitzenden Peter Konrad, als Vertretung der Interessen aller Forstunternehmer, vom motormanuell und maschinell tätigen Holzschlägerunternehmen bis zum Seilkranunternehmen.
Der besondere Wert der Bäume. Gesundheitsquelle Haus: Wie gesund ist Holz?
Fehleinschätzungen bei der Holzernte haben oft dramatische Folgen! Klagen wegen Besitzstörung, Sachbeschädigung oder Personenschaden sind dann oft die Folge.
Woher kommt unser Holz? In Zeiten des Klimawandels sollte man diese Frage mit reinem Gewissen beantworten. Produkte mit dem PEFC-Logo leisten den Nachweis, dass sie aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und kontrollierten Quellen stammen.
Holz hat eine hohe Festigkeit und Tragkraft, ist gleichzeitig sehr leicht und dämmt besser als alle anderen Baustoffe. Und das spart Bauherren bares Geld: Fundamente können kleiner gebaut werden, die Transportkosten sind gering, und Probleme auf schwierigen Baugründen sind leichter zu lösen.
Energiesparend zu bauen ist im Interesse jedes Einzelnen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Klima und Umwelt zu schützen und zugleich Geld zu sparen, ist in jeder Hinsicht sinnvoll.
Jeder von uns hat sie bereits benutzt, aber die wenigsten wissen um die Herkunft des Streichholzes.
Der Wald bietet neben dem Rohstoff Holz eine Vielzahl anderer tierischer und pflanzlicher Rohstoffe, wie Wildbret, Pilze, Beeren, Kräuter oder Harz, und daraus weiterverarbeitete Produkte.
Der Fachverband ist mit 1.400 Betrieben die maßgebliche Interessenvertretung der Holzindustrie.
Stabile Entwicklung trotz internationaler Konjunkturabschwächung
 

Die Skiindustrie

Aktuelles

Später und schneearmer Winter dämpft Ergebnis
Emissionen aus Holz geprüft
 

6. HolzBauSpezial

24.03.2015

Brand - Akustik - Licht für den Holzbau, Trockenbau, Innenausbau
Die Fortschritte der letzten Jahre auf dem Gebiet der Informationstechnologien und der Kommunikation (ICT) sind beeindruckend, dies sowohl wegen der grossen Vielfalt an Möglichkeiten wie auch wegen der Bedeutung im täglichen Leben. Der Kurs stellt die vielen Anwendungsmöglichkeiten für die Waldbewirtschaftung dar und ermöglicht, konkrete Anwendungen zu testen und damit auch direkt zu erfahrenen, wie das Arbeitsumfeld der Waldfachleute in der nahen Zukunft aussehen könnte.
Anfangs dürfte das Falten von Papier zeremoniellen Charakter gehabt haben, da früher Papier sehr teuer war. Gefaltet wurden diverse Stoffe und Materialien allerdings bereits vor der Erfindung des Papiers.
Die Landwirtschaftskammer Steiermark hat unter der Projektleitung von DI Dr. Gerhard Pelzmann das digitale Beratungstool „Waldbau Berater“ erstellt.
2014 betrug der gesamte Einschlag in Österreich 17,7 Millionen Festmeter. Beim Nadelsägerundholz gab es eine leichte Preisreduktion, insgesamt blieb die Entwicklung aber stabil. Am Schnittholzmarkt wurde eine anfangs positive Entwicklung sehr rasch durch eine sinkende Nachfrage gebremst.
Fenster in die Zukunft: Eine Veranstaltung der Holzforschung Austria
Ausstellung der FH-Kärnten, Studiengang Architektur in Spittal/Drau.
Die österreichische Zellstoff- und Papierindustrie verarbeitet jährlich um die 8 Millionen Festmeter Holz zu innovativen Papier-, Pappe- und Verpackungsmaterialien. Zu etwa gleichen Teilen kommen Industrierundholz aus der Waldpflege sowie Sägenebenprodukte zum Einsatz.
Ein konstruktiver Holzschutz, wie vorspringende Bauteile oder Vordächer, kann Teilbereiche der Fassade vor direkter Bewitterung schützen. Auch die Aufbringung von Holzschutzmitteln, Lasuren oder Lacken kann einen Schutz der Oberfläche darstellen. Diese Maßnahmen sind jedoch kein Ersatz für den konstruktiven Holzschutz.
Fenster sind ein wesentliches Gestaltungselement jedes Hauses. Die Vielfalt an Farben und Formen von Holzfenstern verleiht der Fassade ihr charakteristisches Aussehen.
Die Exportinitiative für den Sektor Forst- und Holzwirtschaft wurde 2005 ins Leben gerufen und ist ein großer Erfolg. Ziel dieser Initiative ist subsumiert der „Green Export“.
Die Haupteinkommensquelle für Forstbetriebe ist in der Regel die Holzproduktion. Daher sind die Erzeugung von Holz in möglichst hoher Qualität sowie die schonende Ernte wesentliche Ziele der Forstwirtschaft.
Im Fachverband sind rund 1360 Betriebe mit 26.216 Beschäftigten vereint. Die überwiegende Anzahl dieser Mitglieder sind Klein- und Mittelbetriebe, häufig in Familienbesitz. Oft sind diese in strukturschwachen Gebieten angesiedelt und somit einzige Arbeitgeber der Region.
HOLZ: auf Schiene!
Die Österreichische Möbelindustrie besteht aus 47 Möbelherstellern mit rund 6.700 Mitarbeitern. Der Produktionswert dieser Branche lag im Jahr 2014* bei 1,85 Mrd. Euro. Die überwiegende Zahl der Mitgliedsunternehmen sind mittelständische Betriebe, die sich in privater Hand befinden. 
Die energetische Nutzung von Holz steht nicht im Widerspruch zur Verwendung von Holz als Bau- oder Werkstoff – im Gegenteil. Mit der Holzernte im Wald und beim Einschnitt im Sägewerk fallen automatisch große Energieholzmengen als Nebenprodukte an. 
Ist jede Schädigung ein Schaden? Ab welchem Ausmaß werden Einzelschäden zu Bestandesschäden? Und wonach bemisst man den monetären Schaden?
Die Messe BWS Salzburg ist eine internationale Fachmesse für Holz und Handwerk.
Zum Schreiben, Bedrucken, Verpacken oder als Tapete, Hygiene-, Filter- oder Dekorpapier… So vielfältig kann die Anwendung von Papier sein! Aber woher kommt das Papier und wie wird es produziert?
Der Forstverein für Oberösterreich und Salzburg lädt auch heuer wieder zu den SALZBURGER WALD & HOLZ GESPRÄCHEN 2015 ein.
Zum 24. Mal findet eine der größten europäischen Vortragstagungen, das IMPS 2015 — INTERNATIONALES MÜNCHNER PAPIER SYMPOSIUM, vom 11.-13. März 2015 im modernen Sheraton München Arabellapark Konferenz Zentrum mit Ausstellung und simultaner Übersetzung in deutscher und englischer Sprache statt.
Das vielseitige Programm gibt einen Einblick in Trends und Entwicklungen des Zukunftswerkstoffes und zeigt die Bedeutung der Wertschöpfungskette Holz als wichtigen Wirtschaftsfaktor.
Die Wertholzsubmission ist eine innovative Art der Holzvermarktung.
Seit 3. März 2013 gilt die EU Holzverordnung, welche die illegale Abholzung verhindern soll. Obwohl in Österreich keine Gefahr der illegalen Holznutzung besteht, müssen auch österreichische Waldbesitzer Aufzeichnungen führen. Die Verordnung stellt sicher, dass in der EU Holz und Holzprodukte aus legalen Quellen kommen.
Holz ist ein Werkstoff, der Natürlichkeit ausstrahlt und Natur zurück in den Wohnbereich bringt. Holz macht einen Raum warm, gemütlich und angenehm. Viele Faktoren wie Geruch, Lärm, Schadstoffe, Farben oder Licht spielen dabei eine große Rolle. Die psychologische Wirkung von Holz ist unumstritten und die bauphysikalischen Eigenschaften von Holz sind unerlässlich für Ihr gutes Raumklima zu Hause.
Mit innovativen Holzbautechniken, basierend auf der Tradition und den Erfahrungen aus Jahrhunderten, kombiniert mit den genialen Materialeigenschaften, entstehen sichere und stabile Bauten. Österreichische Firmen und Institutionen sind international führend bei der Weiterentwicklung von Holzwerk- und Holzverbundstoffen sowie in modernsten Fertigungs- und Verarbeitungstechniken. Holz ist genial, beständig und widerstandsfähig!
Der Handel mit Holz und Holzprodukten ist für Österreich von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Beträchtliche Teile der Produktion der österreichischen Holz- und Papierindustrie werden überwiegend in EU-Staaten exportiert.
Der Wald hat eine Vielzahl von Funktionen zu erfüllen. Eine ganz Wesentliche ist die Nutzfunktion, die sich in der wirtschaftlichen Produktivität widerspiegelt. Neben der klassischen Holzproduktion ist hier die Vermarktung von Nichtholzprodukten und Dienstleistungen zu betrachten.