Austropapier - Vereinigung der österreichischen Papierindustrie

Austropapier repräsentiert – gemeinsam mit dem Fachverband der Papierindustrie – die Unternehmen der österreichischen Papierindustrie. 24 Betriebe erzeugen jährlich rund 5 Millionen Tonnen Papier, Karton und Pappe.

Papierrolle C-Norske Skog, Quelle: Austropapier

Papierrolle C-Norske Skog, Quelle: Austropapier

Sie stellen fast 8.000 Arbeitsplätze direkt bereit und tragen zur Einkommenssicherung von 100.000 Menschen in der heimischen Forst- und Holzwirtschaft, in der Papier und Pappe verarbeitenden Industrie und dem Druck- und Grafik-Sektor bei. Die österreichische Zellstoff- und Papierindustrie verarbeiten jährlich um die 8 Millionen Erntefestmeter Holz zu innovativen Papier-, Pappe- und Verpackungsmaterialien.

Papier begleitet uns Tag für Tag in vielen wichtigen Produkten. Der Einsatz der erneuerbaren Rohstoffe Holz und Altpapier, die Wiederverwertung der Rückstände als Rohstoff, höchste Energieeffizienz der Anlagen und enorme Investitionen zur Verbesserung der Umweltsituation gehören zu den Grundpfeilern der nachhaltigen Wirtschaftsweise. Mit modernen und gut bezahlten Green-Jobs, konsequenter Aus- und Weiterbildung sowie der Bündelung von Forschung, Entwicklung und Innovation sichert der Sektor nachhaltig die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Standorte.

Papierindustrie fordert Klarheit bei Biomasse-Projekt Klagenfurt

Zitat

»Nichts ist für mich mehr Abbild der Welt und des Lebens als der Baum. Vor ihm würde ich täglich nachdenken, vor ihm und über ihn.«
Christian Morgenstern
Initiative erteilt Forderungen nach Aus für gedruckte Schulbücher klare Absage
Im Holzkurier Sommerinterview spricht Austropapier Präsident Alfred Heinzel über die steigende Rohstoffkonkurrenz durch geförderte Großkraftwerke, erklärt warum der kaskadischen Holznutzung die Zukunft gehört und warum die Papierindustrie für die Forstwirtschaft ein zuverlässiger und wichtiger Partner ist.
Die Papierfachtagung, die am 20. und 21. Mai 2015 in Graz stattfindet, steht unter dem Motto „Facing the Future. Ideen. Impulse. Instrumente. Namhafte Experten diskutieren über die Zukunft der Branche am Wirtschaftsstandort Österreich.
 

Papierkunst

Aktuelles

Papier: es ist vielfältig und oftmals vielschichtig, flexibel in der Gestaltung, seiner Form und Beschaffenheit, kann jede beliebige Form annehmen, leicht sein oder schwer, fest oder flüssig, weiß oder färbig, variabel formbar, gerissen, gefaltet, gebogen, zerknüllt, gepresst, geprägt oder gestanzt. Kein Wunder also, dass sich Papier in der Kunst großer Beliebtheit erfreut!
Am 10. April 2015 konnte für die Arbeiter und Angestellten der Papier-, Zellstoff- und Pappenindustrie folgender Kollektivvertragsabschluss für zwei Jahre erzielt werden.
Der Kampf gegen die Holzverschwendung geht weiter: Gegen alle Bedenken der Stakeholder ersteigert RZ-Gruppe Grundstück für Biomasse-Kraftwerk für unglaubliche 1,55 Mio. Euro.
 

Paperdimension

Aktuelles

Paperdimension ist eine offene Plattform zur Information und Inspiration aller Papierliebhaber.
Mit einem Wettbewerb hat der europäische Papierverband CEPI acht Projekte auf die Bühne gestellt, die alle das Potential haben, die Effizienz der Holznutzung und Papierherstellung zu revolutionieren.
Die Initiative „Papier macht Schule“ stellt Lehrern und Schülern jeden Alters, viele praktische Informationen rund um Papier kurz und prägnant zur Verfügung.
Der neue Bericht der E-Control ist skeptisch, was die zukünftige Marktreife vieler Ökostrom-Kraftwerke angeht. Dennoch setzt das Fördersystem kontinuierlich einen Schwerpunkt auf die Nutzung der forstlichen Biomasse.
Austropapier wird ausgezeichnet. Branchenbericht erhielt „Zuschlag“ für innovatives Druckprodukt. Die Jury lobt die besonders kreative Umsetzung des Branchenberichts 2014|15.
Worauf man beim Einkauf von Papierwaren zum Schulbeginn achten soll

Zitat

»Wenn man in einen Wald tritt, so ist es, als trete man in das Innere einer Seele.«
Paul Claudel
Fernwärme für Klagenfurt: Die neu vorgeschlagene Lösung mit Biomasse-Verbrennung basiert weiterhin auf der unrealistischen Annahme einer guten Versorgungslage bei Holz.
In der Auseinandersetzung über die Sinnhaftigkeit von großen neuen Biomasse-Kraftwerken in der Kärntner Landeshauptstadt gibt es eine neue Expertise. Die von der Management Consulting Dr. Peter Unterluggauer erstellte und jetzt veröffentlichte Studie zeigt klar, dass die Nutzung von Abwärme aus einer schon bestehenden Anlage im nahegelegenen St. Veit zu bevorzugen ist. Die Fernwärme-Versorgung über eine neue Leitung ist gegenüber dem bisherigen Projekt ökologischer, effizienter und auch bei den Kosten vorteilhafter.
Die österreichische Papierindustrie blickt auf ein gutes Jahr 2014 zurück. Langfristig sieht die Branche die größte Herausforderung in der Entwicklung der Energie- und Holzpreise. In der Zukunft möchte sie ihre Vorreiterrolle als nachhaltige Industriebranche durch die optimale Nutzung des Wertstoffs Holz ausbauen.
Anfangs dürfte das Falten von Papier zeremoniellen Charakter gehabt haben, da früher Papier sehr teuer war. Gefaltet wurden diverse Stoffe und Materialien allerdings bereits vor der Erfindung des Papiers.
Zum 24. Mal findet eine der größten europäischen Vortragstagungen, das IMPS 2015 — INTERNATIONALES MÜNCHNER PAPIER SYMPOSIUM, vom 11.-13. März 2015 im modernen Sheraton München Arabellapark Konferenz Zentrum mit Ausstellung und simultaner Übersetzung in deutscher und englischer Sprache statt.
Die europäische Initiative der holz-basierten Papier & Druckmedien-Kette in Österreich unterstützt zwei Kampagnen: „Print Power“ und „Two Sides“
Im einzigartigen Ambiente der ehemaligen Papierfabrik Steyrermühl werden durch modernes Museumsdesign, historische und zeitgeschichtliche Themen rund um die Papierherstellung in anschaulicher und leicht verständlicher Weise präsentiert.
Das Ausbildungszentrum in Steyrermühl ist eine Privatschule der Austropapier - Vereinigung der Österreichischen Papierindustrie und bildet Werkmeister der Papiertechnik aus.
Die Papierindustrie fordert, das Herumflicken an den Regelungen zur Ökostrom-Förderung zu beenden und eine umfassende Reform des Gesetzes in Angriff zu nehmen. Gleichzeitig muss mehr getan werden, um die Erntemengen beim Holz anzuheben.

Zitat

»Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.«
Khalil Gibran
Austropapier hat den Branchenbericht 2014/15 auch heuer wieder an alle Mitglieder der österreichischen Bundesregierung verschickt.

Zitat

»Das Erlebnis eines Frühlingswaldes kann dich mehr über den Menschen lehren, über Moral, das Böse und das Gute, als alle Weisen.«
William Wordsworth
Der Druckerverband hat ein Gütesiegel eingeführt, mit dem sich Druckereien ihr unternehmerisch verantwortliches Handeln (CSR) in den Prozessen und bei der Beschaffung bestätigen lassen können.
Die Zellstoff Pöls AG, eines der umsatzstärksten Unternehmen in oberen Murtal, nimmt im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung eine Vorreiterrolle ein.
Sie sind praktisch, nachhaltig, leicht, flexibel erweiterbar, kostengünstig, stylisch, recyclebar und gerade voll im Trend: Möbel aus Karton!
Zum Schreiben, Bedrucken, Verpacken oder als Tapete, Hygiene-, Filter- oder Dekorpapier… So vielfältig kann die Anwendung von Papier sein! Aber woher kommt das Papier und wie wird es produziert?
Die Papierindustrie fordert vorurteilsfreie Überprüfung der heimischen Ökostrompolitik. Nach 13 Jahren Erfahrung mit dem Ökostromgesetz fordert die Österreichische Papierindustrie eindringlich eine Überprüfung der derzeitigen (Förder-)Politik.
Papier bleibt das am meisten wiederverwertete Material in Europa, Österreich liegt mit allen Kennzahlen im Spitzenfeld. Die österreichische Papierindustrie setzt ca. 2,3 Millionen Tonnen Altpapier ein.
Die österreichische Zellstoff- und Papierindustrie verarbeitet jährlich um die 8 Millionen Festmeter Holz zu innovativen Papier-, Pappe- und Verpackungsmaterialien. Zu etwa gleichen Teilen kommen Industrierundholz aus der Waldpflege sowie Sägenebenprodukte zum Einsatz.
Auch im schwierigen Produktionsjahr 2014 ist die heimische Papierindustrie ein zuverlässiger Partner der österreichischen Forstwirtschaft geblieben. Insgesamt haben die Unternehmen - trotz Produktionsausfällen in einigen Zellstoff-Werken - insgesamt wieder 8 Millionen Festmeter Holz zu hochwertigen Produkten verarbeitet. Durch gemeinsame Anstrengungen haben die Fabriken auch zusätzliche Holzmengen kurzfristig abgenommen, die im Sommer und Herbst durch regionale Schadensereignisse angefallen sind.