Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) behandelt (forst-)politische Rahmenbedingungen. Bundesminister ist Andrä Rupprechter. Sein Ziel ist es, für ein lebenswertes Österreich zu sorgen.

Quelle: BMLFUW, Fotograf: Tijmen Schuil

Bundesminister Andrä Rupprechter

Das BMLFUW (zuvor Lebensministerium) ist seit Regierungswechsel 2013 das Ministerium für ein lebenswertes Österreich. Andrä Rupprechter legt seine Regierungsgrunlage in einem politischen Grundsatzprogramm fest. Verfolgt wird eine klare Vision: ein lebenswertes Österreich mit reiner Luft, sauberem Wasser, einer vielfältigen Natur und sichereh, qualitativ hochwertigen, leistbaren Lebensmitteln. Die Umsetzung dieser Vision wird durch Wertschätzung für das bisher Erreichte, Dialog- und Innovationsbereitschaft sowie Durchsetzungskraft angestrebt.

 

Ein stabiles Werte-Fundament

  • Konservativ im Sinne von das Richtige zu bewahren und immer offen zu sein, für das Neue.
  • Solidarität: Wir leben in Gemeinschaften und Beziehungen. Allen voran die Familie. Auch wenn wir auf ein Miteinander angewiesen sind, so schließt Solidarität nicht einen fruchtbaren, offenen Wettbewerb aus.
  • Die Sicherung des natürlichen Lebensraums ist das dritte Wertefundament von Rupprechter. Die Vorreiterrolle Österreichs im Umweltbereich auszubauen und weiterzuentwickeln.

Österreichs Forstpolitik

Die Forstwirtschaft wird in der Sektion III behandelt. Mit Dipl.-Ing. Gerhard Mannsberger als Sektionschef werden politische Grundlagen für die forstliche Aus- und Weiterbildung sowie Raumplanung, den Schutz vor Naturgefahren oder dem Forstrecht entwickelt.

Der Österreichische Waldgipfel hat diesmal das Thema „Wald.Region.Zukunft – Die Kraft des Waldes für die Regionen“ und soll damit Impulsgeber für alle österreichischen Regionen sein, den Wald als Wirtschafts-, Öko- und Sozialfaktor in den Vordergrund zu stellen und ungenutzte Potentiale bestmöglich zu nutzen.

Zitat

»Wenn man in einen Wald tritt, so ist es, als trete man in das Innere einer Seele.«
Paul Claudel
Auch dieses Jahr gab es vom 7.-16. Dezember über "Unser Wald" heimische Christbäume zu gewinnen!
 

Schutz vor Lawinen

01.01.1970

Das Hauptaugenmerk beim Lawinenschutz wird auf permanente Sicherungs- und Schutzmaßnahmen zur Sicherung der Siedlungsräume gelegt.

Naturgefahren

Aktuelles

In Österreich stellen Naturgefahren in vielen Regionen ein Sicherheitsrisiko dar: Hochwasser, Muren, Lawinen, Hangbewegungen und Steinschlag bedrohen Menschen, ihren Lebens-, Siedlungs- und Wirtschaftsraum, Verkehrswege, Versorgungslinien und Infrastruktur.

Zitat

»Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.«
Khalil Gibran
In Wildbacheinzugsgebieten werden verschiedene Maßnahmen gesetzt, um die Tiefenerosion der Bachsohle zu verhindern und um Geschiebe und Wildholz zurückzuhalten.
Extreme Wetterverhältnisse im vergangenen Sommer führten in heimischen Wäldern zu massiven Borkenkäferbefall. Geschätzt wird ein Ausmaß der Schäden auf ca. 1,6 Mio. Festmeter im Jahr 2015.
Österreich hat sich einer Reihe von ökologischen, soziodemografischen und medizinischen Herausforderungen zu stellen.
In Oberösterreich wurde der Betrieb von Katharina und Martin Kislinger aus St. Roman mit dem Staatspreis ausgezeichnet. Er hat mit seiner waldbaulichen und betriebswirtschaftlichen Kompetenz für den Bauernwald eine große Vorbildwirkung.
Die Gemeindegutsagrargemeinschaft Ladis ist der diesjährige Staatspreisträger aus Tirol. Der Schwerpunkt des Betriebes ist die Forstwirtschaft: 466 ha der Betriebsfläche sind Wald, davon sind 270 ha Schutzwald. 
Fast die Hälfte Österreichs ist mit Wald bedeckt. Er ist nicht nur Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen, du kannst dort auch viele spannende und geheimnisvolle Abenteuer erleben.
Die Waldflächen Österreichs haben neben einer wirtschaftlichen und ökologischen auch eine hohe gesellschaftliche Bedeutung.
Nationalpark Kalkalpen und Wildnisgebiet Dürrenstein nominiert
Anlässlich des internationalen Jahr des Bodens wurde ein Fotowettbewerb mit dem Motto „Der Waldboden unter meinen Füßen“ organisiert! Über die Sommermonate gab es die Möglichkeit themenrelevante Fotos einzusenden und eine exklusive Führung durch den Rothwald (NÖ) zu gewinnen!  
Das Jahr 2015 wurde von den Vereinten Nationen (UN) im Rahmen der Dekade zur Bekämpfung der Desertifikation zum internationalen Jahr der Böden ernannt.
 

Der Maibaum

Aktuelles

Maibäume haben eine lange Tradition. Ihr Aufstellen ist bereits im 13. Jahrhundert urkundlich belegt worden.
Es ist wieder so weit! Die Waldchampion-Mitmach-Aktion findet heuer im Rahmen des Familienfests "Familienfest. Familienzeit. So macht Picknick Spaß." des Bundesministeriums für Familien und Jugend und des Ministeriums für ein lebenswertes Österreich, am 3. Mai 2015 im Wiener Augarten statt.
Im Jahr 2013 wanderte der Titel "Baum des Jahres" an die Taxus baccata, die (Europäische) Eibe.
Seit seiner Gründung im Juli 2010, fungiert der Österreichische Forstunternehmerverband (ÖFUV e.V.) mit seinem Vorsitzenden Peter Konrad, als Vertretung der Interessen aller Forstunternehmer, vom motormanuell und maschinell tätigen Holzschlägerunternehmen bis zum Seilkranunternehmen.
Im Frühjahr 2014 kam es gebietsweise zu einem beeindruckenden Kahlfraß an frühtreibenden Laubbäumen, verursacht großteils durch den Kleinen Frostspanner (Operophtera brumata L.), den Großen Frostspanner (Erannis defoliaria Clerk) und dem Federspanner (Colotois pennaria L.). Die Ergebnisse des Herbstmonitorings 2014 am Gelände des BFW Schönbrunn, Wien, legen nahe, dass im Frühjahr 2015 wieder ein Kahlfraß stattfinden wird.
Um auf die Bedeutung der Birke als vielseitig einsetzbaren Rohstoff, sowie deren Gefährdung aufmerksam zu machen, wurde 2009 die Birke zum "Baum des Jahres" ernannt.
Der Tag des Waldes findet am 21. März 2015 statt. Dieser Aktionstag wurde Ende der 1970er Jahre durch die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) eingeführt. Ein Wald ist eine Pflanzenformation, die im Wesentlichen aus Bäumen aufgebaut ist und eine so große Fläche bedeckt, dass sich darauf ein charakteristisches Waldklima entwickeln kann.
Hier einige Spiele-Tipps mit Bezug zu Waldwissen
Die Bedeutung von Holz ist in vielen Kulturen maßgeblich. So beispielsweise findet sich auch Holz als eines der 5 Elemente in der chinesischen 5 Elemente Lehre wieder.
Die Exportinitiative für den Sektor Forst- und Holzwirtschaft wurde 2005 ins Leben gerufen und ist ein großer Erfolg. Ziel dieser Initiative ist subsumiert der „Green Export“.
Der Wald spielt im Klimasystem eine wichtige Rolle.
Österreich hat heute viel Wald, aber das ist kein Zufall. Noch Anfang des neunzehnten Jahrhunderts war das Gebiet von Österreich weitgehend entwaldet und die vorhandenen Wälder waren aufgrund von Raubbau, Waldweide und Streunutzung großteils in einem sehr schlechten Zustand.
Der Prozess der Ausbreitung und Einschleppung gebietsfremder Arten passiert sowohl bewusst und gewollt als auch unbewusst und unabsichtlich.
Der Wald hat eine Vielzahl von Funktionen zu erfüllen. Eine ganz Wesentliche ist die Nutzfunktion, die sich in der wirtschaftlichen Produktivität widerspiegelt. Neben der klassischen Holzproduktion ist hier die Vermarktung von Nichtholzprodukten und Dienstleistungen zu betrachten.
Um die vielfältigen Interessen an der Nutzung des Waldes auch in Zukunft miteinander zu vereinbaren, sind alle hoheitlichen Einrichtungen, öffentliche und private Intereressensvertretungen sowie alle am Wald Interessierten aufgefordert, gemeinsam den sorgsamen Umgang mit dem Wald weiterzuentwickeln. 
Die ÖsterreicherInnen verbringen viel Zeit in den heimischen Wäldern. Um einen schonenden Umgang mit unserer Umwelt zu gewährleisten und Konflikte mit den Waldbesitzern zu vermeiden, gibt es Regeln.

Zitat

»Das Erlebnis eines Frühlingswaldes kann dich mehr über den Menschen lehren, über Moral, das Böse und das Gute, als alle Weisen.«
William Wordsworth
Birke, Ulme, Ahorn, Weide, Lärche, Esche... Was haben diese heimischen Gehölze gemeinsam? Sie alle wurden bisher bereits einmal zum „Baum des Jahres“ gekürt. Im März 2015 ist es wieder so weit: die Rotbuche wird als „Baum des Jahres“ 2014 abgelöst und der Titel wandert für das Jahr 2015 an die Weißtanne.
Als Steinschlag bezeichnet man den Absturz einzelner Gesteinstrümmer, die durch die Verwitterung und mechanische Einflüsse (Spaltenfrost, Baumwurzeln) aus einer felsigen Steilböschung und Felswänden gelöst wurden.
Lawinen bilden gemeinsam mit anderen Phänomenen (Schneedruck, Schneegleiten, Schneeverwehung) den Komplex der Schneeprozesse.
Was versteht man unter Wildbächen?
Rund 1,6 Millionen Festmeter betroffen / Schaden wird auf 35 Millionen Euro geschätzt
Im Burgenland geht der Staatspreis an die Urbarialgemeinde (UG) Rohrbach bei Mattersburg.
In Salzburg konnte Rupert Röck aus Dorfgastein für den Staatspreis überzeugen. Zusammen mit seiner Frau Elisabeth und den beiden Kindern bewirtschaftet er das Amosergut.
Fritz Trippolt ist „urbaner" Waldbesitzer aus Bregenz, welcher entgegen der Mehrheit seine 7,2 ha Waldfläche am Pfänder in Vorarlberg aktiv waldbewirtschaftet. Da sein Hauptziel die natürliche Verjüngung der Bestände ist, legt Trippolt großen Wert auf eine naturnahe plenterartige Waldwirtschaft.
Die Gesamtfläche des Großbetriebs der Hoyos’schen Forstverwaltung in Horn, Niederösterreich, beträgt 3.420 ha. Sonnenkollektoren und die Anlieferung des eigenen Waldhackgutes für die Fernwärmeanlage in Horn zeugen von der Affinität gegenüber erneuerbaren Energien.
Österreich ist ein Wald- und Holzland, fast die Hälfte seiner Staatsfläche ist Wald. Damit der Wald all seine vielfältigen Wirkungen dauerhaft erfüllen kann, braucht er Menschen, die ihn schützen, pflegen und sorgsam nutzen.
Bundesminister Rupprechter startet beispielhaftes Forstprojekt mit Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú Tum
Die Europäische Waldwoche hat sich in den letzten Jahren zu einer wichtigen Plattform für den Erfahrungsaustausch über die Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft im Wald- und Holzbereich entwickelt.
Die Holzindustrie ist als bedeutender und sicherer Arbeitgeber bekannt. 27.571 Personen waren 2013 in der Holzbranche beschäftigt, davon waren 833 Lehrlinge.
The European Biomass Conference and Exhibition (EUBCE) is a world class annual event which, since 1980, is held at different venues throughout Europe.
Am 13. und 14.April 2015 fand das Internationale Bioökonomie-Symposium mit dem Titel „Sowing Innovation – Reaping Sustainability: Forests‘ Crucial Role in a Green Economy“ statt. Veranstaltet wurde es vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) in Zusammenarbeit mit dem International Union of Forest Research Organizations (IUFRO).
Wie man kreative Oster-Eier mit natürlichen Rohstoffen aus dem Wald färben kann, erfahren Sie hier.
Nach der Prominenz der Zirbe im internationalen Jahr des Waldes (2011), wurde 2012 keine geringere als die Elsbeere zum Baum des Jahres 2012 gekürt.
2010, im Internationalen Jahr der Artenvielfalt, wurden die Wildobstbäume zum „Baum des Jahres“ gewählt. Zahlreiche Wildobstbäume, wie die Schneebirne, der Wildapfel oder der Speierling sind in Österreich stark gefährdet.
„Wald in Österreich – Das Portal zu Wald und Holz" ist die neue Kommunikationsplattform für den Wald und seine Wertschöpfungskette.
Woher kommt unser Holz? In Zeiten des Klimawandels sollte man diese Frage mit reinem Gewissen beantworten. Produkte mit dem PEFC-Logo leisten den Nachweis, dass sie aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und kontrollierten Quellen stammen.
Jeder von uns hat sie bereits benutzt, aber die wenigsten wissen um die Herkunft des Streichholzes.
Die forstliche Ausbildung in Österreich basiert auf dem allgemeinen Ausbildungssystem und beinhaltet unterschiedliche Berufs- und Fachausbildungen.
Das breite Spektrum der Wirkungen des Waldes reicht vom Objektschutz, dem Schutz vor Bodenabtrag und Erosion als Wasserspeicher und Luftfilter, als Rohstofflieferant, als Erholungs- und Freizeitraum bis hin zum Lebensraum für Pflanzen und Tiere.
Der Handel mit Holz und Holzprodukten ist für Österreich von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Beträchtliche Teile der Produktion der österreichischen Holz- und Papierindustrie werden überwiegend in EU-Staaten exportiert.
Der Wald bietet neben dem Rohstoff Holz eine Vielzahl anderer tierischer und pflanzlicher Rohstoffe, wie Wildbret, Pilze, Beeren, Kräuter oder Harz, und daraus weiterverarbeitete Produkte.
Die Haupteinkommensquelle für Forstbetriebe ist in der Regel die Holzproduktion. Daher sind die Erzeugung von Holz in möglichst hoher Qualität sowie die schonende Ernte wesentliche Ziele der Forstwirtschaft.
Vom österreichischen Wald wird sehr viel erwartet. Er soll genügend Holz als nachwachsenden Rohstoff und Energieträger für expandierende Märkte liefern während er unsere Täler vor Lawinen, Steinschlag, Muren und anderen Naturgefahren schützen soll. Gleichzeitig ist er ein Hort biologischer Vielfalt, der möglichst ungestört bleiben soll und er soll zum Klimaschutz beitragen indem er große Mengen an Kohlenstoff speichert. Er ist beliebter Erholungsraum und Kernelement jener Landschaft, deren Schönheit alljährlich Millionen Touristen nach Österreich lockt.
In Österreich sind 19,3 % der Waldfläche Schutzwälder. Diese schützen den Siedlungsraum direkt vor Lawinen und Steinschlag, haben aber auch eine große Bedeutung als Erosionsschutz (Abtragung von Boden) und zur Verbesserung des Wasserhaushalts.
Die Jagd in Österreich greift auf eine lange Tradition zurück. Sie ist nicht nur eine Leidenschaft für JägerInnen, sondern auch eine notwendige Aufgabe, damit Wald & Wild erhalten bleibt.
Alte, knorrige Gesellen und wichtige Begleiter der Menschen
Der Österreichische Walddialog weist auf die Fachtagung  am 17.11.2015 in Bruck an der Mur hin:

Zitat

»Nichts ist für mich mehr Abbild der Welt und des Lebens als der Baum. Vor ihm würde ich täglich nachdenken, vor ihm und über ihn.«
Christian Morgenstern
 

Schutz vor Erosion

01.01.1970

Erosion ist ein Sammelbegriff für viele Abtragsvorgänge, welche mit der schürfenden Wirkung von Wassers, Schnee, Wind und Schwerkraft zu tun haben.
Die Zerstörungskraft eines Murgangs ist besonders hoch, so dass auch Gefahr für Menschen innerhalb von Gebäuden besteht.
 

14. Waldforum

11.11.2015

Im Mittelpunkt des 14. Waldforums steht die  Österreichischen Waldstrategie 2020+. Ziel ist Finalisierung der strategischen Ziele sowie die vertiefende Diskussion der weiteren Elemente der Strategie.
Es gibt eine Vielzahl an erfolgreichen „Green Care WALD“ Projekten. „Social-forestry-Projekte“ machen sich die Gesundheitswirkung von Waldlandschaften zu Nutze.
In Kärnten wurde der Betrieb der Familie Baumgartner im Nordosten des Lavanttals ausgezeichnet. Das Hauptaugenmerk legt Familie Baumgartner auf den naturnahen Waldbau mit Umstellung auf Dauerwald und Einzelstammnutzung, während das zweite Standbein die Bio-Landwirtschaft mit Mutterkuhhaltung ist.
Die Familie Lanzer bewirtschaftet in Bruck an der Mur, Steiermark, seit drei Generationen nachhaltig und vorbildlich einen 203 Hektar (ha) großen Wald in Familienbesitz.
Lilian, Erich und Sandra Tuider aus Thernberg in Niederösterreich bewirtschaften den familieneigenen Wald. Dabei wird auf ihrem 350 ha großen Betriebs-Areal zu 100 Prozent mit Naturverjüngung gearbeitet. Das Leitbild des Betriebes ist es, die Vielfalt im Wald so stabil und naturnah wie möglich zu erhalten.
In der Sonderkategorie Kooperation konnte der Thalgauer Waldpflegeverein in Salzburg mit seinem Ziel der Fort- und Weiterbildung für den Staatspreis überzeugen. Dieser wurde 1999 von 22 Waldbesitzern gegründet und umfasst heute 148 Mitglieder mit einer Waldfläche von rund 1.500 ha.
Österreichische Waldwirtschaft ist internationaler Vorreiter
Expertendiskussion bei der EXPO in Mailand "feeding the planet – energy for life”
Woche des Waldes 2015 im Zeichen des Waldbodens
In Österreich gibt es mehrere Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten in der Papierbranche. Im Folgenden findet sich ein Überblick dieser.
Die Ministerkonferenz zum Schutz der Wälder in Europa ist ein dynamischer Forstpolitikprozess, der als europäische Erfolgsgeschichte weltweit beispielgebend ist.
Apfelbaum, Orangenbaum, Birnenbaum…. Eierbaum…? Ja, es gibt sie wirklich die Eierbäume – allerdings von Menschenhand gemacht! Jedes Jahr vor Ostern „blühen“ diese Bäume regelrecht auf. Aber woher kommt diese Tradition und wo gibt es den Baum mit den meisten Ostereiern?
Papp-Eierschachteln bestehen aus Karton, welcher aus Cellulosefasern (und somit aus dem Wald) stammen. Dieser Rohstoff kann wiederverwendet werden, indem man zum Beispiel originelle Osterdeko daraus bastelst. Denn recyceln ist gut, aber wiederverwenden besser!
Im internationalen Jahr des Waldes wurde die Zirbe zum "Baum des Jahres" ernannt.
Die Rotbuche ist von großer ökologischer und ökonomischer Bedeutung und wurde vom Ministerium für ein lebenswertes Österreich gemeinsam mit dem Kuratorium Wald als österreichischer Baum des Jahres 2014 ausgewählt.
 

Woche des Waldes

08.06.2015

Von 8. – 14. Juni 2015 steht ganz Österreich im Zeichen des Waldes. Im Internationalen Jahr des Bodens gibt es wieder viele Aktionen zum Thema „Unser Wald - fest verwurzelt“.
Seit 3. März 2013 gilt die EU Holzverordnung, welche die illegale Abholzung verhindern soll. Obwohl in Österreich keine Gefahr der illegalen Holznutzung besteht, müssen auch österreichische Waldbesitzer Aufzeichnungen führen. Die Verordnung stellt sicher, dass in der EU Holz und Holzprodukte aus legalen Quellen kommen.
 

Keltenbaumweg

Aktuelles

Alle haben wir bereits von ihnen gehört: den Kelten – aber wer waren sie, wo und wie lebten Sie und welche Bedeutung spielten Bäume für sie?
Anton Trzesniowski schrieb über die Entwicklung der forstlichen Ausbildung in Österreich. In diesem Artikel ist ein Auszug davon.
Waldökosysteme zählen zu den artenreichsten Lebensräumen. In Österreich stellen Wälder die flächenmäßig bedeutendste Form der Landnutzung dar.
Externe Einflüsse wie Luftverschmutzung, überhöhte Wildbestände, Beunruhigung des Wildes und Waldweide führen regional zu Belastungen des Ökosystems, gefährden den Wald aber im Allgemeinen nicht existenziell.
Am 20. September 2013 hat die Europäische Kommission „
Im Zuge des Österreichischen Walddialoges begründet, ist das Hauptziel der Waldstrategie 2020 die ausgewogene Sicherstellung und Optimierung der ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Dimensionen der nachhaltigen Waldbewirtschaftung.
Wald ist in unserer Gesellschaft ein Landschaftselement, das stetig an Bedeutung gewinnt. Dies zeigt sich einerseits in der stetig zunehmenden Waldfläche in Österreich als auch im steigenden Stellenwert, den Wald in der Bevölkerung einnimmt. Auch die Tatsache, dass Wald und dessen nachhaltige Nutzung bei gleichzeitiger Erhaltung aller sozialen, ökonomischen und ökologischen Funktionen ein immer größer werdendes Thema in Österreich, in der EU und weltweit ist, demonstriert dessen Wichtigkeit.
Österreich ist als Land mit vielen Landschaftsbildern in vielen Bereichen von Naturgefahren betroffen. Der Wald ist eine gute Lösung, um vor solchen Ereignissen zu schützen. Jedoch beugt Österreich mit der Wildbach- und Lawinenverbauung zusätzlich vor und schützt.