Land&Forst Betriebe Österreich

Die Land&Forst Betriebe Österreich sind die private Interessengemeinschaft der Eigentümer und Bewirtschafter von Naturräumen und Kulturgütern in Österreich. Mit  „Natur nützen, Natur schützen“ übernehmen die Landbewirtschafter Verantwortung für die Kulturlandschaft.

Die Land&Forst Betriebe Österreich verfolgen als freiwillige Vereinigung österreichischer Landbewirtschafter das Ziel, Österreichs Wälder und Felder als betriebliche Grundlage und gesellschaftlichen Mehrwert zu erhalten und Bewusstsein für die Anliegen privater land- und forstwirtschaftlicher Betriebe und deren Tätigkeit und Verantwortung zu schaffen. Die Mitgliedsbetriebe der Land&Forst Betriebe Österreich bewirtschaften zusammen ein Drittel des österreichischen Waldes und produzieren jede fünfte Tonne österreichisches Getreide.

Damit tragen die land- und forstwirtschaftlichen Familienbetriebe Verantwortung für die österreichische Kulturlandschaft und nutzen seit Generationen schonend und nachhaltig die nachwachsenden Rohstoffe aus Wald und Acker. Sie betreuen zudem einen Großteil der heimischen Seen und Gewässer und achten dabei auf eine sorgfältige Bewirtschaftung der Ressourcen. Die Land- und Forstbetriebe produzieren auf ihren Flächen hochwertige Lebensmittel und den ökologischen Rohstoff Holz. Mit umfassendem Wissen, Fachkompetenz und aktivem Einsatz bewahren sie seit Generationen die biologische Vielfalt in der Natur und sorgen für den Erhalt des Landschaftsbildes und des gesamten ländlichen Raumes. Durch professionelle und multifunktionale Bewirtschaftung garantieren sie, dass der Wald vor Naturgefahren schützt, sauberes Wasser und Luft liefert und zur Erholung dient. Sie leben das Grundprinzip „Natur nützen – Natur schützen“. Natur ist für sie ein integrativer Bestandteil des Lebens.

 
Utl.: Politische Rahmenbedingungen und staatliche Ausbildung sicherstellen

Zitat

»Nichts ist für mich mehr Abbild der Welt und des Lebens als der Baum. Vor ihm würde ich täglich nachdenken, vor ihm und über ihn.«
Christian Morgenstern
Betriebsdiversität – Von defizitären Nebenbetrieben bis zu erfolgreichen Erwerbskombinationen

Zitat

»Wenn man in einen Wald tritt, so ist es, als trete man in das Innere einer Seele.«
Paul Claudel
Überraschend tritt der Österreichische Alpenverein heute, Freitag, im Rahmen einer Pressekonferenz für die generelle Öffnung von Forststraßen für Radfahrer ein. Dass er damit nicht nur einen Großteil seiner wandernden Mitglieder verstört, sondern auch die langjährig gepflegte Partnerschaft mit den heimischen Wald- und Grundbesitzern verlässt, hinterlässt Unverständnis und wirft viele Fragen auf.
Das Thema Freizeitnutzung im Wald ist einmal mehr in aller Munde. Aktuell auch deswegen, weil sich verschiedene Gruppen für die generelle Freigabe von Forststraßen für Mountainbiker aussprechen. Gestern fand zu diesem Thema eine Podiumsdiskussion der Land&Forst Betriebe Steiermark in Graz statt.
2014 betrug der gesamte Einschlag in Österreich 17,7 Millionen Festmeter. Beim Nadelsägerundholz gab es eine leichte Preisreduktion, insgesamt blieb die Entwicklung aber stabil. Am Schnittholzmarkt wurde eine anfangs positive Entwicklung sehr rasch durch eine sinkende Nachfrage gebremst.
Grunderwerbsteuererhöhung dient nur der Befriedigung sozialistischer Ideologien
Vermögensteuern treffen Mittelstand und gefährden Arbeitsplätze – Info-Kampagne geht in Intensiv-Phase – Sprecher Stummvoll: „Sie sagen ‚Millionäre‘ und meinen uns"
Freie Arbeitgeberverbände (Wien): Die Freien Arbeitgeberverbände bekommen Verstärkung: Das Austrian Council of Shopping Centers, der ReiseVerband und die Land&Forst Betriebe schließen sich den Reformforderungen an.
Utl.: Erhöhte Gefahr für Arbeiter und Freizeitnutzer
Absolutes Rauchverbot im Wald

Zitat

»Das Erlebnis eines Frühlingswaldes kann dich mehr über den Menschen lehren, über Moral, das Böse und das Gute, als alle Weisen.«
William Wordsworth
Nachschlagewerk für Kennzeichnungsvorschriften präsentiert
Heute wurde der Bericht von Elisabeth Köstinger, Abgeordnete zum Europäischen Parlament, „Eine neue EU-Waldstrategie: für Wälder und den forstbasierten Sektor" im EU-Parlament diskutiert und mit großer Mehrheit im Plenum beschlossen.
Mit dem „Tag des Waldes", der jährlich am 21. März stattfindet, wird der heimische Wald ins Rampenlicht gerückt. Der österreichische Wald ist mit seinem vielseitigen Leistungsangebot ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft und Umwelt und ein echtes Wunderwerk.
Wird in der österreichischen Steuerpolitik und Verwaltung nicht bald richtig durchforstet, sind die Auswirkungen einer Sturmkatastrophe gleichzusetzen. Ein aufgeblähter Staatsapparat, veraltete Strukturen, ausstehende Reformen, staatliches Missmanagement, eine Budgetkrise und eine geschürte Neiddebatte gefährden die österreichische Wirtschaft, die Umwelt und die Gesellschaft.
„Der Ländliche Raum als Herz Österreichs war gestern in der aktuellen Stunde des Bundesrates zentrales Thema. Im Hinblick auf die aktuelle Steuerreformdebatte läuft allerdings der Ländliche Raum Gefahr, einen Herzinfarkt zu erleiden.
Österreichs Wald erbringt viele Leistungen. Verantwortlich für diese sind die heimischen Waldbesitzer und Forstbetriebe. Durch nachhaltige und professionelle Waldbewirtschaftung sorgen sie für den Erhalt eines gesunden und intakten Waldes.
Wirtschaft fordert Ende der Unternehmensbelastungen sowie strukturelle Reformen zur Standortsicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen

Zitat

»Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.«
Khalil Gibran
Zufriedenstellende Getreideernte, aber hohe Einbußen bei Herbstkulturen befürchtet
Die österreichischen Wälder müssen vielen Anforderungen gerecht werden. Es sind nicht nur Förster und Forstarbeiter im Wald unterwegs, sondern auch Familien, Wanderer, Freizeitsportler und Jäger.
In Österreich sind durch den Sturm „Niklas" Anfang April in Summe rund 350.000 bis 400.000 Festmeter Schadholz angefallen. Am stärksten war der Westen betroffen, vor allem Tirol, Salzburg und Oberösterreich. Die Aufarbeitungen im Wald sind derzeit im Gange.
Ein leichter Preisrückgang beim Sägerundholz und unerfüllte Erwartungen im Schnittholzbereich prägten das Jahr 2014 auf dem österreichischen Holzmarkt. Trotzdem bleibt die Forstwirtschaft eine erstaunliche Wirtschaftsbranche: Denn sie macht aus zwei Prozent Waldzuwachs 100 Prozent Wertschöpfung.
Anfang dieser Woche gab der Winter ein weiteres kräftiges Lebenszeichen von sich. Die Schneepracht lässt bei Sportlern und Naturliebhabern das Herz höher schlagen. Das Winterparadies lockt die Skitourengeher in die Natur. Die verschneiten Wälder und Berge motivieren zum Gipfelsturm. Gleichzeitig beherbergen Wälder auch Pflanzen und Wildtiere. Zusätzlich sorgt der Wald für frische Luft, reines Wasser, schützt vor Naturgefahren und liefert den nachwachsenden Rohstoff Holz – auch im Winter! Jede Winteraktivität sollte daher nach dem nachhaltigen Motto „Natur nützen, Natur schützen" erfolgen.
Die heimische Land- und Forstwirtschaft ist ein wichtiger Stützpfeiler des ländlichen Raumes. Bauern wirtschaften auf Basis von stabilen Rahmenbedingungen, Familie und Eigentum. Außerdem nimmt die Branche wichtige Herausforderungen ernst. Sie begegnet Themen wie zum Beispiel dem Klimawandel mit zukunftsorientierten Lösungskonzepten wie der Bioökonomie.
80 Prozent des heimischen Waldes befinden sich im Privateigentum. Die Waldbesitzer haben die Gesamtverantwortung für die im Forstgesetz geregelte nachhaltige Bewirtschaftung, Pflege und Schutz der Waldwirkungen.